• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

23.09.2017, Axel

Ein insgesamt entspannter und angenehmer Aufenthalt - trotz des mäßigen Wetters. mehr erfahren

20.09.2017, Wilhelm Gross-Weege

Wir waren schon mehrmals hier und sind jedesmal überrascht über dieses wunderschöne Hotel, den netten u. kompetenten Mitarbeitern und der Rundumversorgung. Absolut Top! mehr erfahren

20.09.2017, Peter und Elisabeth Pierchalla

Wir waren nun zum dritten Mal in diesem herrlichen Hotel und haben uns gleich wieder wohl und gut aufgehoben gefühlt: auf unserem Zimmer stand eine zusätzliche Leselampe - beim letzten Mal hatte ich das ungenügende Leselicht bemängelt- das Essen war sehr gut und der Service durchweg freundlich und aufmerksam. Besonders möchten wir uns für die fröhlich-herzliche und engagierte Betreuung durch Christa und Karl Traubel bedanken. Wir kommen gerne wieder. mehr erfahren

Magie des Allgäus – Wanderungen mit Karl Traubel

Donnerstag - 19. November 2009 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Schneeschuhwanderung mit einem Gast
Schneeschuhwanderung mit einem Gast

Obwohl ich bereits seit meiner Jugend Radreisen durch Island, Amerika und entlang der Seidenstraße gemacht habe,  Wanderungen durch die Wildnis Kanadas oder Ski-Marathon in Norwegen genieße, geht mein Herz jedes Mal wieder aufs Neue auf, wenn ich zu Fuß, auf Skiern oder Schneeschuhen die einmalige Landschaft des Allgäus erwandere.

Gerade aus Dubai von einem Besuch bei meinem Sohn Marc zurückgekehrt, offenbart sich mir das Allgäu wieder auf eine neue Art und Weise: Sanfte grüne Hügel tun sich auf vor steiler Alpenkulisse, malerische Dörfer mit einfachen Bauernkirchen, die wie aus der Landschaft herausgewachsen scheinen. Beeindruckende Klöster, Schlösser und Kirchen wie zum Beispiel die Wieskirche bei Steingaden, die zum Weltkulturerbe zählt. Schroffe Felsenschluchten und tosende Wasserfälle verwöhnen meine Sinne immer wieder aufs Neue.

Schon früh erkannte ich für mich den besonderen Zauber des Allgäus und deshalb ging ich nach der Beendigung der Hotelfachschule nicht nach Afrika oder Australien, sondern suchte die Magie des Augenblicks hier und jetzt und in dem, was sich unmittelbar vor mir offenbarte.  Heimat ist für mich dort, wo man die schönsten Plätze kennt, die verzauberten Winkel, die heimlichen Wege. Wo alte Bäume zu Freunden geworden sind oder die Berggipfel ihre Geheimnisse preisgeben. Dort, wo man mit der Seele der Landschaft vertraut ist, und ihre Zeichen nur derjenige lesen kann, der immer wieder an die einsamen Orte wandert. Und das tue ich seit meiner Jugend mit Leib und Seele.

Ohne viel Worte

Wie viele andere Menschen, die eine besondere Verbindung zur Natur haben, so bin auch ich kein Mann von großen Worten. Ich möchte meine Gäste lieber erfahren lassen, was mich jeden Tag aufs Neue erfreut und leben lässt: Schneebedeckte Bergspitzen vor strahlend blauem Himmel, dunkelgrüne Wälder, blühende Almwiesen, smaragdfarbene Bergseen in glasklarer reiner Luft.

Oft sind es gestresste Großstädter aus München, Hamburg oder Berlin, die mit mir auf Wanderungen gehen. Es sind Menschen, die in der Natur wieder zu sich kommen wollen, weil die Stadt sie leer macht, die ausbrennt. Menschen, die die Natur auf eine ganz natürliche Weise wieder erfahren wollen, nicht zu esoterisch, sondern ganz ursprünglich und einfach. Mit diesem Bedürfnis sind sie im Hotel Hubertus bei mir an der richtigen Adresse.

Dann nehme ich meine Gäste ohne große Versprechungen und Vorankündigungen mit auf Wandertouren, Skischnee und Mountainbiketouren touren. Ich möchte meine  Gäste auf eine „neue“ Weise mit der Natur in Verbindung bringen. Dabei geht es mir weder um Konsum noch um Leistung. Es geht mir um das Sein in der Natur. Ja ich möchte, dass die Menschen mit der Magie des Augenblicks in Berührung kommen.

Und jedes Mal aufs Neue geht mir das Herz auf, wenn ich sehe, dass auch die gestressten Menschen aus der Großstadt sich vom Zauber dieser Natur berühren lassen. Und wenn es nur ein kleiner Moment auf einer Wanderung war, in dem sie wieder gespürt haben, dass es in der Natur keine Leistung, keinen Schein, sondern nur Sein braucht. Ich weiß, dass diese Berührung bei meinen Gästen oft tiefer geht, als sie es anfänglich vielleicht wahrnehmen. Aber darüber rede ich normalerweise nicht, weil ich von der Natur gelernt habe, dass sich die wahre Magie des Allgäus nicht in Worte fassen lässt.


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