• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

21.06.2017, Ursula Maier

Voll und ganz sind wir begeistert von der Konzeption mit großem Erholungswert. Die Athmosphäre des familiengeführten Betriebs ist einmalig. Obwohl nur 3 Übernachtungen gebucht waren, haben wir in 4 ausgefüllte Tagen jede Stunde genossen bis zur Abreise. mehr erfahren

21.06.2017, Birgit Fritz-Egger

Ein wunderbares Haus mit herzlichen Gastgebern und einem tollen Team. Die Kulinarik stimmt ebenso wie das 'alpenchice' Ambiente mit vielen gemütlichen Ecken zum Verweilen. Lokale Produkte werden ganz bewusst gefördert und es gibt vielerlei Möglichkeiten, Gastgeber + Team näher kennenzulernen. Das Hubertus ist für mich eine unbedingte Empfehlung und ich war bestimmt nicht das letzte Mal da :-). mehr erfahren

21.06.2017, Ulrike Bär

Die Ernährungsberatung mit Gabriel war die beste Investition, die ich in 2017 gemacht habe. Auch schon wenige Tage nach meinem Aufenthalt bin ich immer noch begeistert und freue mich die hilfreichen Tipps umzusetzen. Danke für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. mehr erfahren

100 Tage dauert ein Bergsommer

Mittwoch - 3. Juli 2013 - Karl Traubel - 2 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Ab Mitte Mai, Anfang Juni zieht man auf d’Alp.

Alpen sagt man im Allgäu, Vorarlberg und in der Schweiz, im Oberbayern und im Tirol heissen sie Almen. Rückwärts denkend, sprich zur Entstehungsgeschichte dieser Bereiche, war Existenznot, bestimmt nicht Idylle, Ruhe und Entspannung, sondern reiner Überlebenswille, wie kann ich kann als Familie, Gemeinschaft oder Sippe überleben. Immer höher hinauf musste man, auch in Regionen wo die Wachstumsperiode nur ein paar Monate im Jahr sind. Balderschwang = 8 Monate Winter und 4 Monate kalt = Bayrisch Siberien. Jetzt Sommerfrische für Gäste und Alpvieh auf „Bergurlaub“.
Eine schöne Zeit, ich sehe immer das Leuchten der Augen, wenn ich mit Kinder der Älplarfamilien rede, wenn ich sie frage: „Bisch gern uff dr Alp?“ Ein intensives Nicken erspart die Antwort. Ein Älplarleben ganz ohne Gameboy, Kids TV, ist dies vorstellbar? Ein Leben im Einklang mit der Natur, ein Leben mit dem Unbill der Natur, Hitze und Frische. Gerne freue mich auf meinen Wanderungen dort oben einzukehren, nachzufragen, wie es ihnen geht. Ganz andere Herausforderungen und Werte bekomme ich da als Antwort.  Eine schöne Zeit, ich kann das Leuchten der Augen verstehen.
Im September ist der Abschied, „dr Scheid“ = Viehscheid, Alpabtrieb. Dann zieht das Vieh ab, Stolz und Freude in den Gesichtern der Älplar – der Sommer isch rum.
So um die 100 Tag – Gäste bleiben kürzer:

„Bis next Joahr!“

Auch wir freuen uns wenn wir unsere Gäste wiedersehen!
Bergwandern ein neuer wiedererlebter Trend, wir sehen dies am Outfit (Zalando) und an der Presse (Bsp.: Brigitte) Bergwandern – jünger, weiblicher, sportlicher.


2 Antworten zu “100 Tage dauert ein Bergsommer”

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