• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

11.12.2018, Catarina Tramontana

Liebe Familie Traubel, wir waren das erste Mal in Ihrem Hause über Nacht. Zwei Mal haben wir nur den DaySpa gebucht, daher wollten wir unbedingt mal über Nacht bleiben. Wie waren sehr zufrieden, es gab für uns in keiner Weise einen Grund der Kritik oder gar Beschwerde.Erholung von der ersten Sekunde an, perfekt um mal vom Alltagsstress runterzukommen. Sehr aufmerksame und freundliche Mitarbeiter. Vielen Dank.... auch an alle Mitarbeiter. Wir wünschen schöne Feiertage und alles gute für das neue Jahr. Herzliche Grüße.... mehr erfahren

10.12.2018, Susanne Fahl

Seit fast 8 Jahren nehmen wir uns immer mal wieder eine Auszeit im Hubertus. Es ist so, als wenn man Freunde besucht. Das ganze Team ist soooo gastfreundlich. Immer wieder werden wir von kleinen oder größeren Veränderungen positiv überrascht. Durch das Detox Programm wurde mein Interesse an Yoga und Ayurveda mehr denn je geweckt. Der Koch-Workshop mit Gabriel hat mir gezeigt, wie man ganz einfach ein gesundes und schmackhaftes Menü zubereitet. Das schöne im Hotel ist, man kann alles machen, man muss aber nichts machen. Alles so, wie es sich für einen selber gut anfühlt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch. Gebucht ist er schon. mehr erfahren

07.12.2018, Evelyn Häsele

Wer sich im Hubertus nicht wohlfühlt, ist selbst schuld. mehr erfahren

Wenn Engel backen… Unvergessliche Abendstimmung in Balderschwang

Freitag - 6. November 2009 - Doris Iding - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Doris Iding


Abendstimmung in Balderschwang Der Herbst ist bekannt für seine beeindruckenden Sonnenuntergänge. Das hat sich seit meiner Kindheit vor gut 44 Jahren nicht geändert. Nur meine Sicht auf diese malerischen Naturschauspiele ist nicht mehr die gleiche wie früher. Als kleines Kind hatte mir meine Mutter erzählt, dass die Engel Weihnachtsplätzchen backen, wenn die Wolken in roten und orangefarbenen Licht erstrahlen. Also stand ich jedes Mal, wenn sich der Abendhimmel verfärbte, am Fenster und staunte. Dabei war ich erfüllt von einem tiefen Gefühl der Ehrfurcht vor dem, was dort oben wohl gerade passierte. Basierend auf der Schilderung meiner Mutter malte ich mir nämlich mit der Fantasie eines Kindes aus, dass Engel jetzt gerade Weihnachtsplätzchen backen würden. Ich stellte mir vor, wie Herrscharren von schönen Engeln in weißen Gewändern mit goldenen Flügeln gerade damit beschäftigt waren, Tausende von köstlichen Plätzchen zu formen. Weiter malte ich mir aus, dass sie die bunten, unterschiedliche Plätzchen auf unzähligen Backblechen auslegten und diese wiederum auf die roten und orangefarbenen Wolken legten. Ich stellte mir vor, dass die Wolken sehr heiß sein mussten, sowie brennendes Holz, dass sich ja auch rot und orange färbt.

Heute staune ich eigentlich noch genauso, wenn der Abendhimmel mir ein so herrliches Farbenspiel präsentiert, wie letzte Woche in Balderschwang. Aber dabei denke ich längst nicht mehr an Engel, die Weihnachtsplätzchen backen. Denn dieser Illusion wurde ich eines Tages als heranwachsendes Kind jäh beraubt. Trotzdem staune ich nicht weniger, weil ich immer wieder zutiefst berührt bin über die Schönheit der Natur. Ja und ein gewissen Gefühl der Erfurcht schwingt dann auch oftmals noch mit. Und manchmal, wenn ich vollkommen versinke in den Bann des satten Abendhimmels, dann lösen sich die Grenzen auf zwischen Wolken, Himmel und mir. Dann bin ich einfach nur bedingungslos glücklich. Dann ist alles so vollkommen und so perfekt, dass ich manchmal schon fast das Gefühl habe, die Nähe der Engel zu spüren. Aber dann holt mich mein Verstand von einem Moment auf den anderen wieder auf den Boden zurück und sagt mir, dass es Engel doch gar nicht gibt…. zumindest nicht solche, die im Himmel Plätchen backen.

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