• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

11.12.2017, Schwarzwälder

Wir haben uns sehr wohlgefühlt und kommen sicherlich wieder . Unser Herr Hund schließt sich unserer Meinung an ,nachdem er am vorletzten Tag unsres Aufenthaltes von einer Ihrer Köchinnen mit Reis und Karotten versorgt wurde. mehr erfahren

11.12.2017, Marcel Paul

Liebe Freunde des Hubertus, wir waren wieder ein paar Tage bei Euch. Ich möchte nicht sagen als Gast. Dies würde nicht ganz stimmen. Es war wieder so, als würde man zu Freunden kommen. Ganz toll. Diese absolut ehrlich gelebte 'Gastfreundschaft' ist ohne Zweifel kein weiteres Mal zu finden. Wir sind immer wieder total begeistert und werde selbstverständlich wieder als Freunde zu Euch kommen. Spätestens im Juli zu unsrem ersten Hochzeitstag. Liebe Grüße an die besten Gastgeber der Welt. Bleibt alle gesund und bis bald...... Majo, Marcel und Jack mehr erfahren

09.12.2017, Marianne Lehmann

Familientreffen übers verlängerte Wochenende. Es hat einfach wieder Alles gepasst. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal! mehr erfahren

Wenn Engel backen… Unvergessliche Abendstimmung in Balderschwang

Freitag - 6. November 2009 - Doris Iding - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Doris Iding


Abendstimmung in Balderschwang Der Herbst ist bekannt für seine beeindruckenden Sonnenuntergänge. Das hat sich seit meiner Kindheit vor gut 44 Jahren nicht geändert. Nur meine Sicht auf diese malerischen Naturschauspiele ist nicht mehr die gleiche wie früher. Als kleines Kind hatte mir meine Mutter erzählt, dass die Engel Weihnachtsplätzchen backen, wenn die Wolken in roten und orangefarbenen Licht erstrahlen. Also stand ich jedes Mal, wenn sich der Abendhimmel verfärbte, am Fenster und staunte. Dabei war ich erfüllt von einem tiefen Gefühl der Ehrfurcht vor dem, was dort oben wohl gerade passierte. Basierend auf der Schilderung meiner Mutter malte ich mir nämlich mit der Fantasie eines Kindes aus, dass Engel jetzt gerade Weihnachtsplätzchen backen würden. Ich stellte mir vor, wie Herrscharren von schönen Engeln in weißen Gewändern mit goldenen Flügeln gerade damit beschäftigt waren, Tausende von köstlichen Plätzchen zu formen. Weiter malte ich mir aus, dass sie die bunten, unterschiedliche Plätzchen auf unzähligen Backblechen auslegten und diese wiederum auf die roten und orangefarbenen Wolken legten. Ich stellte mir vor, dass die Wolken sehr heiß sein mussten, sowie brennendes Holz, dass sich ja auch rot und orange färbt.

Heute staune ich eigentlich noch genauso, wenn der Abendhimmel mir ein so herrliches Farbenspiel präsentiert, wie letzte Woche in Balderschwang. Aber dabei denke ich längst nicht mehr an Engel, die Weihnachtsplätzchen backen. Denn dieser Illusion wurde ich eines Tages als heranwachsendes Kind jäh beraubt. Trotzdem staune ich nicht weniger, weil ich immer wieder zutiefst berührt bin über die Schönheit der Natur. Ja und ein gewissen Gefühl der Erfurcht schwingt dann auch oftmals noch mit. Und manchmal, wenn ich vollkommen versinke in den Bann des satten Abendhimmels, dann lösen sich die Grenzen auf zwischen Wolken, Himmel und mir. Dann bin ich einfach nur bedingungslos glücklich. Dann ist alles so vollkommen und so perfekt, dass ich manchmal schon fast das Gefühl habe, die Nähe der Engel zu spüren. Aber dann holt mich mein Verstand von einem Moment auf den anderen wieder auf den Boden zurück und sagt mir, dass es Engel doch gar nicht gibt…. zumindest nicht solche, die im Himmel Plätchen backen.

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