• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

21.06.2017, Ursula Maier

Voll und ganz sind wir begeistert von der Konzeption mit großem Erholungswert. Die Athmosphäre des familiengeführten Betriebs ist einmalig. Obwohl nur 3 Übernachtungen gebucht waren, haben wir in 4 ausgefüllte Tagen jede Stunde genossen bis zur Abreise. mehr erfahren

21.06.2017, Birgit Fritz-Egger

Ein wunderbares Haus mit herzlichen Gastgebern und einem tollen Team. Die Kulinarik stimmt ebenso wie das 'alpenchice' Ambiente mit vielen gemütlichen Ecken zum Verweilen. Lokale Produkte werden ganz bewusst gefördert und es gibt vielerlei Möglichkeiten, Gastgeber + Team näher kennenzulernen. Das Hubertus ist für mich eine unbedingte Empfehlung und ich war bestimmt nicht das letzte Mal da :-). mehr erfahren

21.06.2017, Ulrike Bär

Die Ernährungsberatung mit Gabriel war die beste Investition, die ich in 2017 gemacht habe. Auch schon wenige Tage nach meinem Aufenthalt bin ich immer noch begeistert und freue mich die hilfreichen Tipps umzusetzen. Danke für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. mehr erfahren

Verliebt in Balderschwang: Eine Hochzeitsreise und ein neunzigster Geburtstag

Donnerstag - 19. November 2015 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Balderschwang 1954
Balderschwang 1954

„Hast Du am 9. Januar um 19 Uhr den Tisch in der alten Stube frei? Weißt Du, dort wo wir immer saßen!“ Das fragte mich Moritz Keilholz, als er gestern an der Rezeption stand. „Denn weißt, wir haben was Besonderes zu feiern!“ „Moritz wird 90!“, merkte seine Frau Inge an.

Vorgeschichte:

1954 war Moritz war mit seiner Frau Inge auf Hochzeitsreise. Zur Entscheidung hatten gestanden Inges Favorit Krün in Oberbayern, dort wo jetzt Angela Merkel Barack Obama traf, und Balderschwang, Moritz’ Idee. Sie kamen nach Balderschwang, zum Glück.

Moritz fuhr mit seiner jungen Frau Inge in einem VW-Käfer vor und blieb dort, wo damals die Straße zu Ende war, vor dem kleinen Gasthaus stehen. Er  trat ein, traf auf meine Mutter und fragte, ob sie denn ein Zimmer frei hätte. Diese zeigte ihnen das Zimmer Nummer 4. Was Moritz und Inge jedoch nicht wussten: Die Nummer 4 war eigentlich das Zimmer meiner Eltern. Doch Vater und Mutter wollten unbedingt, dass  sich die Gäste bei uns wohlfühlen und so sollten sie natürlich das beste Zimmer bekommen. Geheizt wurde damals mit einem kleinen Kanonenofen, es gab ein Badezimmer und ein Etagen-WC.

Es muss ihnen gefallen haben: Denn seit ihrer Hochzeitsreise  kommen die „Keilhölzer“ – so nennen wir die Familie –  regelmäßig zu uns: Zweimal im Jahr freuen wir uns auf ihren Besuch hier bei uns in Balderschwang: Einmal im Sommer, einmal im Winter, immer buchen sie die gleichen Zimmer und immer sitzen sie am gleichen Tisch. Im Laufe der Jahre wurden aus zwei Keilhölzern acht . Noch heute habe ich die Namen ihrer Kinder der Reihe nach im Kopf. Viele gemeinsame schöne Stunden haben wir verbracht. Und weil es der Großfamilie immer so gut bei uns schmeckte, schlachtete Vater jedes Mal vor ihrem Eintreffen zwei Schweine, wir wursteten und machten zig Paar Schweinsbratwürschtl. Ein „normaler“ Gast verzehrte drei Stück, hier an diesem Tisch mit dem besagten Appetit war es immer die doppelte Anzahl Würschtl – angerichtet auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und scharfem Senf. Zum Dessert gab es entweder Kaiserschmarrn oder Heidelbeerpfannkuchen.

Somit wäre schon heute klar, was es am Abend des 9. Januar zum Essen geben wird.  Und noch etwas verriet mir Inge gestern bei unserer Besprechung; das hat mich sehr gefreut: „Weißt Karli dieses Tal hat mich immer schon fasziniert. Es ist schon etwas besonderes hier, die Luft, das Klima, die Menschen. Ich könnte fast sagen: In Balderschwang habe ich mich noch schneller verliebt als in meinen Mann Moritz.“

Wie schön, wenn eine solche Liebe ein Leben lang hält.

 


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