• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

21.06.2017, Ursula Maier

Voll und ganz sind wir begeistert von der Konzeption mit großem Erholungswert. Die Athmosphäre des familiengeführten Betriebs ist einmalig. Obwohl nur 3 Übernachtungen gebucht waren, haben wir in 4 ausgefüllte Tagen jede Stunde genossen bis zur Abreise. mehr erfahren

21.06.2017, Birgit Fritz-Egger

Ein wunderbares Haus mit herzlichen Gastgebern und einem tollen Team. Die Kulinarik stimmt ebenso wie das 'alpenchice' Ambiente mit vielen gemütlichen Ecken zum Verweilen. Lokale Produkte werden ganz bewusst gefördert und es gibt vielerlei Möglichkeiten, Gastgeber + Team näher kennenzulernen. Das Hubertus ist für mich eine unbedingte Empfehlung und ich war bestimmt nicht das letzte Mal da :-). mehr erfahren

21.06.2017, Ulrike Bär

Die Ernährungsberatung mit Gabriel war die beste Investition, die ich in 2017 gemacht habe. Auch schon wenige Tage nach meinem Aufenthalt bin ich immer noch begeistert und freue mich die hilfreichen Tipps umzusetzen. Danke für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. mehr erfahren

Als ob es gestern gewesen wäre …

Sonntag - 6. April 2014 - Karl Traubel - 2 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


„ESSEN“

… rief die Mutter, man wartete bis alle da waren, vorher durfte man nicht anfangen, auch wenn der Hunger noch so groß war.

Dann wenn der Kreis vollzählig war, ein kurzes innenhalten, ein Tischgebet,  „En Gut’n“, Ruhe und Gehorsam, ein Lob an die Köchin, „Schmeckt Guat!“
Ich will nicht sagen, es herrschte Zucht und Ordnung, NEIN, es war Achtung, vor Jedem, vor den Eltern, dem Bruder, den Mitarbeitern, unseren Gästen UND auch vor den Lebensmitteln.

Klein Karli: „Papa, mir isches z’viel- i packs net!“
Vater Karl: „Aufessen!“
Klein Karli: „I packs net!“
Vater Karl: „Dann nimm’s nächst mal weniger, lass steh! Vielleicht mags dr‘ Walter“ (mein Bruder)“ Der nickte immer, und hat alles aufgegessen.
(Erleichterung in mir…)

Heutzutage vermisse ich zeitweise die Achtung vor unseren Lebensmittel.

Ab und an erzähle ich von der kargen Zeit im Elternhaus, wahrlich es gab ein Leben vor McDonald, ALDI und Co.

Bananen und Kiwi, Papageienfisch, Austern, Kaviar, Pizza, nur g’lesen haben wir davon.
Heutzutage ist alles so selbstverständlich. Wer so wie wir damals aufwuchs, wurde schon früh herangeführt an die tägliche Arbeit einer Gastwirtschaft, mit Metzgerei, Gästezimmer und Bäckerei. Morgens und abends Saustall misten und futtern. Mitarbeit in der Küche, an der Schank, im Service, Wäsche zusammenlegen und und und. Viel lieber wären wir draussen mit den Dorfkindern spielen gegangen, jedoch das Elternhaus verlangte in dieser kargen Zeit die Mithilfe eines Jeden, egal ob alt ob jung.

Es wurde nichts weggeschmissen, alles wurde verarbeitet, selbst die Kartoffelschalen wurden gekocht und an unsere Schweinderl verfüttert.
Mit dem Alter darf ich sagen, ich bin dankbar und froh über für diese Kindheits- und Jugenderfahrung. Die Eltern und manche Erwachsenen das waren Lehrmeister, Vorbilder und Achtungspersonen.

Heutzutage vermisse ich diese „Achtlosigkeit“ in der Gesellschaft des Überfluß, des Habens wollen, vielleicht auch Gier.
Durch unsere Mitgliedschaft im Leadersclub; bei Slow Food haben wir uns dafür verpflichtet; achtsam mit unseren Lebensmitteln umzugehen. (zweiseitiger Kurzbericht: Kampagne LM-Verschwendung)
Für unsere Nachkommen, damit diese ebenfalls ein schönes Leben geniessen dürfen, wie wir jetzt und heute, in einer glücklichen und friedvollen Zeit.

Ich schicke und sende Ihnen „Lust auf Leben“ Grüsse mit Erinnerungen aus der alten Zeit … vielleicht haben Sie Zeit für eine Frühjahrs – Auszeit im HUBERTUS?

 

Frühlingsblumen oben auf dem Riedbergpaß
Frühlingsblumen oben auf dem Riedbergpaß
Dorf1952
Wellnesshotel Hubertus Alpiun Lodge & Spa anno 1952
Feuerstätter1925
Balderschwang mit Blick in den Bregenzer Wald

2 Antworten zu “Als ob es gestern gewesen wäre …”

  1. Lieber Karl Traubel,
    Danke für drei schöne Tage. Für hervorragendes Essen, für engagierten und persönlichen Service, für anregende Gespräche und beiderseitige Be-Achtung. Nicht: „Geiz ist Geil“ sondern „Verantwortung ist In“. Ausgehend im Umgang mi

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