• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

11.12.2018, Catarina Tramontana

Liebe Familie Traubel, wir waren das erste Mal in Ihrem Hause über Nacht. Zwei Mal haben wir nur den DaySpa gebucht, daher wollten wir unbedingt mal über Nacht bleiben. Wie waren sehr zufrieden, es gab für uns in keiner Weise einen Grund der Kritik oder gar Beschwerde.Erholung von der ersten Sekunde an, perfekt um mal vom Alltagsstress runterzukommen. Sehr aufmerksame und freundliche Mitarbeiter. Vielen Dank.... auch an alle Mitarbeiter. Wir wünschen schöne Feiertage und alles gute für das neue Jahr. Herzliche Grüße.... mehr erfahren

10.12.2018, Susanne Fahl

Seit fast 8 Jahren nehmen wir uns immer mal wieder eine Auszeit im Hubertus. Es ist so, als wenn man Freunde besucht. Das ganze Team ist soooo gastfreundlich. Immer wieder werden wir von kleinen oder größeren Veränderungen positiv überrascht. Durch das Detox Programm wurde mein Interesse an Yoga und Ayurveda mehr denn je geweckt. Der Koch-Workshop mit Gabriel hat mir gezeigt, wie man ganz einfach ein gesundes und schmackhaftes Menü zubereitet. Das schöne im Hotel ist, man kann alles machen, man muss aber nichts machen. Alles so, wie es sich für einen selber gut anfühlt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch. Gebucht ist er schon. mehr erfahren

07.12.2018, Evelyn Häsele

Wer sich im Hubertus nicht wohlfühlt, ist selbst schuld. mehr erfahren

Magie des Allgäus – Wanderungen mit Karl Traubel

Donnerstag - 19. November 2009 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Schneeschuhwanderung mit einem Gast
Schneeschuhwanderung mit einem Gast

Obwohl ich bereits seit meiner Jugend Radreisen durch Island, Amerika und entlang der Seidenstraße gemacht habe,  Wanderungen durch die Wildnis Kanadas oder Ski-Marathon in Norwegen genieße, geht mein Herz jedes Mal wieder aufs Neue auf, wenn ich zu Fuß, auf Skiern oder Schneeschuhen die einmalige Landschaft des Allgäus erwandere.

Gerade aus Dubai von einem Besuch bei meinem Sohn Marc zurückgekehrt, offenbart sich mir das Allgäu wieder auf eine neue Art und Weise: Sanfte grüne Hügel tun sich auf vor steiler Alpenkulisse, malerische Dörfer mit einfachen Bauernkirchen, die wie aus der Landschaft herausgewachsen scheinen. Beeindruckende Klöster, Schlösser und Kirchen wie zum Beispiel die Wieskirche bei Steingaden, die zum Weltkulturerbe zählt. Schroffe Felsenschluchten und tosende Wasserfälle verwöhnen meine Sinne immer wieder aufs Neue.

Schon früh erkannte ich für mich den besonderen Zauber des Allgäus und deshalb ging ich nach der Beendigung der Hotelfachschule nicht nach Afrika oder Australien, sondern suchte die Magie des Augenblicks hier und jetzt und in dem, was sich unmittelbar vor mir offenbarte.  Heimat ist für mich dort, wo man die schönsten Plätze kennt, die verzauberten Winkel, die heimlichen Wege. Wo alte Bäume zu Freunden geworden sind oder die Berggipfel ihre Geheimnisse preisgeben. Dort, wo man mit der Seele der Landschaft vertraut ist, und ihre Zeichen nur derjenige lesen kann, der immer wieder an die einsamen Orte wandert. Und das tue ich seit meiner Jugend mit Leib und Seele.

Ohne viel Worte

Wie viele andere Menschen, die eine besondere Verbindung zur Natur haben, so bin auch ich kein Mann von großen Worten. Ich möchte meine Gäste lieber erfahren lassen, was mich jeden Tag aufs Neue erfreut und leben lässt: Schneebedeckte Bergspitzen vor strahlend blauem Himmel, dunkelgrüne Wälder, blühende Almwiesen, smaragdfarbene Bergseen in glasklarer reiner Luft.

Oft sind es gestresste Großstädter aus München, Hamburg oder Berlin, die mit mir auf Wanderungen gehen. Es sind Menschen, die in der Natur wieder zu sich kommen wollen, weil die Stadt sie leer macht, die ausbrennt. Menschen, die die Natur auf eine ganz natürliche Weise wieder erfahren wollen, nicht zu esoterisch, sondern ganz ursprünglich und einfach. Mit diesem Bedürfnis sind sie im Hotel Hubertus bei mir an der richtigen Adresse.

Dann nehme ich meine Gäste ohne große Versprechungen und Vorankündigungen mit auf Wandertouren, Skischnee und Mountainbiketouren touren. Ich möchte meine  Gäste auf eine „neue“ Weise mit der Natur in Verbindung bringen. Dabei geht es mir weder um Konsum noch um Leistung. Es geht mir um das Sein in der Natur. Ja ich möchte, dass die Menschen mit der Magie des Augenblicks in Berührung kommen.

Und jedes Mal aufs Neue geht mir das Herz auf, wenn ich sehe, dass auch die gestressten Menschen aus der Großstadt sich vom Zauber dieser Natur berühren lassen. Und wenn es nur ein kleiner Moment auf einer Wanderung war, in dem sie wieder gespürt haben, dass es in der Natur keine Leistung, keinen Schein, sondern nur Sein braucht. Ich weiß, dass diese Berührung bei meinen Gästen oft tiefer geht, als sie es anfänglich vielleicht wahrnehmen. Aber darüber rede ich normalerweise nicht, weil ich von der Natur gelernt habe, dass sich die wahre Magie des Allgäus nicht in Worte fassen lässt.


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