• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

16.02.2018, Verica Pavlovic

Liebes Team, immer wieder komme ich gerne, denn es ist wie nach Hause kommen! Für mich hat euer Haus diesen besonderen Zauber, wo ich mich selbst nach 2 Tagen bei euch wie resetet fühle! Euer Frühstück: ist mit Abstand das beste, was ich in Hotels erleben durfte! Bis ganz bald wieder. mehr erfahren

14.02.2018, Anette Büchner

Nachdem wir nun schon fünf Mal im HUBERTUS zu Gast waren, können wir sagen, dass es jedes Mal ein bisschen wie nach Hause kommen ist. Man wird von der fürsorglichen Freundlichkeit, dem warmen Ambiente, den vielen Extras umhüllt, wie von einer wärmenden Decke und kann von Beginn an entspannen. Selbst ein kurzer Aufenthalt hat auf diese Weise therapeutische Wirkung. mehr erfahren

14.02.2018, Insa Höppner

Danke für 5 unglaublich fantastische Tage voller 'Lust auf Leben', danke den sehr zuvorkommenden, überaus freundlichen und sympathischen Gastgebern, die ihren Gästen mit spürbarer Überzeugung vorleben, was Achtsamkeit gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen, Natur und Tier, und was Freude am Leben wirklich ist! Das Hubertus und sein Team hat all meine Erwartungen übertroffen und so fahre ich voller Wehmut aber mit neuer Energie und ein paar Pfunden mehr wieder nach Hause (das Essen hier war einfach überragend ...). Allerdings nicht, ohne direkt für 2019 reserviert zu haben ???? Einzige Unverschämtheit (????) fand ich die Personenwaage im Bad des Hotelzimmers, die vermutlich die Gäste von zu viel des guten Essens abhalten soll - ist euch nicht gelungen, ätsch! DANKE❤ mehr erfahren

Der Sommer und das Alpvieh geht.

Dienstag - 11. September 2012 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Gewinnerin 2011
Gewinnerin 2011

Senn / Sennerin / Alpmeister
Senn / Sennerin / Alpmeister

Fußbad Hubertus Brunnen
Anschließend ein Fußbad Hubertus Brunnen

Muß (Maß) sein.
Muß (Maß) sein.

Jahrelang als Hüttenwirt auf Grasgehren, war der „Scheid“ a bsonderer Tag. Der Pass gesperrt, um kurz vor acht zog Thomas Natterer der Hirt von Grasgehren mit etwa, 100 Stück Jungvieh ab, weitere folgten, auf der Paßhöhe standen wir parat und gaben den Hirten und Treibern noch einen kräftigen Schluck aus der Maß. Ich hab jedes Mal „Hennapfrupfa kriat“ (Gänsehaut bekommen), wenn die Herden mit dem Zuggschellt (Grossen Glocken und Schellen) durchzogen. Ein kurzer Gruß ein Winken. Dann wars vorbei. Ruhe, gespenstige Ruhe, kein Glockengeläut, kein Auto, nur die Mobilität in der Luft war ab und zu hörbar. Der Sommer rum. Für die eine Alp gut, die hatten eine Kranzkuh, manche hatten Pech, ein Tier ist verfalla (abgestürzt), hat ebbas verkeahrts gfressa (hat etwas ungenießbares gefressen).

Jahrelang habe ich keinen „Scheid“ besucht, für mich war das zuviel Getümmel, Rummel, … die Hirten Statisten, jetzt freu ich mich wenn ich mit den Herden und unseren Gästen ins Tal ziehen darf.

Danach beginnt auch eine andere Zeit in den Bergen, die Zäune werden abgelegt, es wird geschwendet (gerodet) und die Alpen werden winterdicht gemacht. Oftmals die schönste Zeit im Jahr, wenn im Illertal der Nebel hängt und die Bewohner vom Rheintal und am Bodensee wochenlang keine Sonne abkriegen, dann sitzen wir noch im November auf der Terrasse…! Wir freuen uns.

Viehscheid – die Erläuterung:
Die Oberbayern nennen es ihren Almabtrieb, der Allgäuer den Alpabtrieb oder eben den Viehscheid. Wenn im September der Bergsommer langsam sich dem Ende nähert, wird das Jungvieh von ihrem Sommerurlaub talwärts getrieben. Dort werden sie beim Viehscheid ihren Eigentümern feierlich übergeben. Traditionell wird das Ereignis mit viel Musik, der ein oder anderen Maß Bier und leckeren Essen begangen. Meist bieten auf dem Viescheid auch Händler allerlei Dinge zum täglichen Gebrauch und typisch Allgäuer Produkte zum Kauf an.
Termine:
Balderschwang; jetzt der kommende Freitag und nächste Woche am 22. September in Obermaiselstein.


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