• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

16.11.2017, Daniela Colovic

Wir waren zum zweitenmal in diesem herrlichen Haus zu Gast und diesmal sogar mit Hund . Wir sind begeistert , hohes Niveau und doch eine besondere Herzlichkeit die man überall spürt . Wir kommen sicher wieder ???????? mehr erfahren

13.11.2017, Julia Meyer

wir waren leider nur zum 'one night stand' da, was für die Nutzung des tollen Rahmenprogrammes definitiv zu kurz war. Es war schön einfach ankommen und loslassen zu können. Vielen Dank für 24h Entschleunigung, Entspannung und Genuss pur!!! mehr erfahren

11.11.2017, Eve Baltin

Super happy mit allem mehr erfahren

Der Sommer und das Alpvieh geht.

Dienstag - 11. September 2012 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Gewinnerin 2011
Gewinnerin 2011

Senn / Sennerin / Alpmeister
Senn / Sennerin / Alpmeister

Fußbad Hubertus Brunnen
Anschließend ein Fußbad Hubertus Brunnen

Muß (Maß) sein.
Muß (Maß) sein.

Jahrelang als Hüttenwirt auf Grasgehren, war der „Scheid“ a bsonderer Tag. Der Pass gesperrt, um kurz vor acht zog Thomas Natterer der Hirt von Grasgehren mit etwa, 100 Stück Jungvieh ab, weitere folgten, auf der Paßhöhe standen wir parat und gaben den Hirten und Treibern noch einen kräftigen Schluck aus der Maß. Ich hab jedes Mal „Hennapfrupfa kriat“ (Gänsehaut bekommen), wenn die Herden mit dem Zuggschellt (Grossen Glocken und Schellen) durchzogen. Ein kurzer Gruß ein Winken. Dann wars vorbei. Ruhe, gespenstige Ruhe, kein Glockengeläut, kein Auto, nur die Mobilität in der Luft war ab und zu hörbar. Der Sommer rum. Für die eine Alp gut, die hatten eine Kranzkuh, manche hatten Pech, ein Tier ist verfalla (abgestürzt), hat ebbas verkeahrts gfressa (hat etwas ungenießbares gefressen).

Jahrelang habe ich keinen „Scheid“ besucht, für mich war das zuviel Getümmel, Rummel, … die Hirten Statisten, jetzt freu ich mich wenn ich mit den Herden und unseren Gästen ins Tal ziehen darf.

Danach beginnt auch eine andere Zeit in den Bergen, die Zäune werden abgelegt, es wird geschwendet (gerodet) und die Alpen werden winterdicht gemacht. Oftmals die schönste Zeit im Jahr, wenn im Illertal der Nebel hängt und die Bewohner vom Rheintal und am Bodensee wochenlang keine Sonne abkriegen, dann sitzen wir noch im November auf der Terrasse…! Wir freuen uns.

Viehscheid – die Erläuterung:
Die Oberbayern nennen es ihren Almabtrieb, der Allgäuer den Alpabtrieb oder eben den Viehscheid. Wenn im September der Bergsommer langsam sich dem Ende nähert, wird das Jungvieh von ihrem Sommerurlaub talwärts getrieben. Dort werden sie beim Viehscheid ihren Eigentümern feierlich übergeben. Traditionell wird das Ereignis mit viel Musik, der ein oder anderen Maß Bier und leckeren Essen begangen. Meist bieten auf dem Viescheid auch Händler allerlei Dinge zum täglichen Gebrauch und typisch Allgäuer Produkte zum Kauf an.
Termine:
Balderschwang; jetzt der kommende Freitag und nächste Woche am 22. September in Obermaiselstein.


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