• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

09.11.2018, Gisela Bauer

Mein absolutes „Wohlfühl-Hotel“!!! Fast schon zu meiner zweiten Heimat geworden!! mehr erfahren

08.11.2018, Ju52 Kiefer

Wir hatten wieder ein tolles verlängertes Wochenende, auch wenn ich bei der Wanderung leider kurzfristig nicht teilnehmen konnte. Aber man hat viele Möglichkeiten, sich den Tag/Abend in diesem Hotel zu verschönern - und zu entspannen. Alle sind freundlich - man wird von jedem gegrüßt - auch von den zahlreichen Reinigungskräften, die immer wieder im Hotel anzutreffen sind. Der SPA-Bereich ist toll - auch wenn manchmal Zuviel an Tagesgästen anwesend sind. Aber ein lauschiges Plätzchen findet man immer. Wir kommen jetzt schon seit 10 Jahren - und werden auch weiterhin unsere Verwöhnzeit dort verbringen. J. u. S. Kiefer mehr erfahren

07.11.2018, Hans-Peter Groeflin

Wir sind beide 70+, sehr viel und weit gereist und geben dem Hubertus absolute Top Noten. Besonders erfreulich: der sehr hohe Anteil der jüngeren Generation, zum Teil auch mit Kleinkindern und Hunden ergibt eine ungezwungene und lebendige Atmosphäre. mehr erfahren

Der Sommer und das Alpvieh geht.

Dienstag - 11. September 2012 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Gewinnerin 2011
Gewinnerin 2011

Senn / Sennerin / Alpmeister
Senn / Sennerin / Alpmeister

Fußbad Hubertus Brunnen
Anschließend ein Fußbad Hubertus Brunnen

Muß (Maß) sein.
Muß (Maß) sein.

Jahrelang als Hüttenwirt auf Grasgehren, war der „Scheid“ a bsonderer Tag. Der Pass gesperrt, um kurz vor acht zog Thomas Natterer der Hirt von Grasgehren mit etwa, 100 Stück Jungvieh ab, weitere folgten, auf der Paßhöhe standen wir parat und gaben den Hirten und Treibern noch einen kräftigen Schluck aus der Maß. Ich hab jedes Mal „Hennapfrupfa kriat“ (Gänsehaut bekommen), wenn die Herden mit dem Zuggschellt (Grossen Glocken und Schellen) durchzogen. Ein kurzer Gruß ein Winken. Dann wars vorbei. Ruhe, gespenstige Ruhe, kein Glockengeläut, kein Auto, nur die Mobilität in der Luft war ab und zu hörbar. Der Sommer rum. Für die eine Alp gut, die hatten eine Kranzkuh, manche hatten Pech, ein Tier ist verfalla (abgestürzt), hat ebbas verkeahrts gfressa (hat etwas ungenießbares gefressen).

Jahrelang habe ich keinen „Scheid“ besucht, für mich war das zuviel Getümmel, Rummel, … die Hirten Statisten, jetzt freu ich mich wenn ich mit den Herden und unseren Gästen ins Tal ziehen darf.

Danach beginnt auch eine andere Zeit in den Bergen, die Zäune werden abgelegt, es wird geschwendet (gerodet) und die Alpen werden winterdicht gemacht. Oftmals die schönste Zeit im Jahr, wenn im Illertal der Nebel hängt und die Bewohner vom Rheintal und am Bodensee wochenlang keine Sonne abkriegen, dann sitzen wir noch im November auf der Terrasse…! Wir freuen uns.

Viehscheid – die Erläuterung:
Die Oberbayern nennen es ihren Almabtrieb, der Allgäuer den Alpabtrieb oder eben den Viehscheid. Wenn im September der Bergsommer langsam sich dem Ende nähert, wird das Jungvieh von ihrem Sommerurlaub talwärts getrieben. Dort werden sie beim Viehscheid ihren Eigentümern feierlich übergeben. Traditionell wird das Ereignis mit viel Musik, der ein oder anderen Maß Bier und leckeren Essen begangen. Meist bieten auf dem Viescheid auch Händler allerlei Dinge zum täglichen Gebrauch und typisch Allgäuer Produkte zum Kauf an.
Termine:
Balderschwang; jetzt der kommende Freitag und nächste Woche am 22. September in Obermaiselstein.


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