• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

20.09.2017, Wilhelm Gross-Weege

Wir waren schon mehrmals hier und sind jedesmal überrascht über dieses wunderschöne Hotel, den netten u. kompetenten Mitarbeitern und der Rundumversorgung. Absolut Top! mehr erfahren

20.09.2017, Peter und Elisabeth Pierchalla

Wir waren nun zum dritten Mal in diesem herrlichen Hotel und haben uns gleich wieder wohl und gut aufgehoben gefühlt: auf unserem Zimmer stand eine zusätzliche Leselampe - beim letzten Mal hatte ich das ungenügende Leselicht bemängelt- das Essen war sehr gut und der Service durchweg freundlich und aufmerksam. Besonders möchten wir uns für die fröhlich-herzliche und engagierte Betreuung durch Christa und Karl Traubel bedanken. Wir kommen gerne wieder. mehr erfahren

20.09.2017, Astrid Caracciolo

Es war wieder einmal der perfekte Kurzurlaub. Weg vom Alltag... ankommen.... und einfach nur geniessen. Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Hubertus-Team mehr erfahren

Alles ist Yoga! Eine Lesung mit Doris Iding

Sonntag - 27. März 2011 - Christa Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Christa Traubel


Alles ist Yoga

Yoga für Körper, Seele und Geist! Wir bieten unseren Gästen nicht nur erstklassige Yogaretreats, sondern möchten sie auch immer wieder mit geistiger Wellness verwöhnen. Eine Kombination von beidem findet am kommenden Donnerstag statt. Dann startet zum einen das Yogaretreat mit Annet Münziger. Und zum anderen wird Doris Iding, Buchautorin und Redakteurin von Yoga aktuell bei uns eine Lesung zu ihrem Buch „Alles ist Yoga“ halten, das bereits nach wenigen Monaten in 2. Auflage ging und zum besten Yogabuch 2010 nomminiert wurde. Hier eine kleine Kostprobe:

Der Bauer und der kleine Dieb

Es lebte einmal ein einfacher Bauer mit seiner Familie am Rande eines Dorfes im Süden von Sikkhim. Eines Tages wollte der Mann für den nahenden Winter Holz haken. Aber so sehr er sich auch bemühte, er konnte seine Axt nicht mehr finden. Nach einer Stunde gab er die Suche auf und kam zu dem Schluss, dass jemand die Axt entwendet haben musste. Er brauchte nicht lange zu überlegen, wer der Dieb sein könnte. Sofort kam ihm ein Nachbarjunge in den Sinn. Plötzlich gingen dem Bauern einige Situationen der letzten Tage durch den Kopf, in denen der Junge sich sehr eigenartig verhalten hatte. Ja, der Mann war sich plötzlich sogar sicher, dass der Junge ging wie ein Dieb, aussah aus wie ein Dieb, misstrauisch schaute wie ein Dieb, nervös reagierte wie ein Dieb und sprach wie nur Diebe sprechen können.

In den folgenden Tagen beobachtete er den Jungen sehr genau, fand aber nicht die rechte Gelegenheit, ihn auf den Diebstahl anzusprechen. Und dann fand der Bauer seine Axt wieder. Sie war ihm hinter einen großen Strohballen Decken gefallen. Einen Moment lang schämte er sich dafür, dass er dem Jungen den Diebstahl unterstellt hatte. Und als der Bauer ihn das nächste Mal sah, ging er, sprach er und sah er in seinen Augen bereits schon wieder aus wie jedes andere Kind in Sikkhim.


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