• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

25.05.2018, Peier

Ein Wohlfühlhotel der besonderen Art, weil es mit sehr viel Herzlichkeit und auch Menschlichkeit geführt wird. Grosses Kompliment an die gesamte Crew! mehr erfahren

23.05.2018, Koberstein Karl Heinz

Wohlfühlhotel in dem man herzlich und sehr aufmerksam vom Personal umsorgt wird. Wunderschöner Wellnessbereich. Das Essen ist Abwechslungsreich und sehr gut. Sind nicht das erste Mal hier gewesen und kommen bestimmt wieder. mehr erfahren

23.05.2018, Beate Bulander

Trotz Dauerregen haben wir uns in den 6 Tagen keinen Tag gelangweilt. Ein superschönes, kuscheliges Hotel. mehr erfahren

Lust auf Leben – Lust auf Natur- und Waldbaden

Montag - 23. April 2018 - Doris Iding - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Doris Iding


Der Frühling kommt und die Natur erwacht. Zeit, mit den Teilnehmern der Achtsamkeitstage oder der Yogaretreats wieder raus in die Natur zu gehen und in ihr zu baden!

Immer mehr Menschen entdecken die Achtsamkeit und spüren, dass ihnen das „Ganz-im-Moment-sein“ so guttut. Auch die Teilnehmer der Achtsamkeitstage oder Yogaretreats lernen bei ihrem Aufenthalt in unserem Hause, sich wieder mehr in und dort mit der Natur zu verbinden. Danach fühlen sie sich wohler, entspannter und lebendiger.

Das, was wir unseren Gästen schon lange ans Herz legen und auch immer wieder mit ihnen praktizieren, wenn wir mit ihnen raus gehen, ist in Japan wissenschaftlich erforscht worden. Dort hat man erkannt, dass sie die Natur positiv auf Körper und Geist auswirkt und hat sogenannte „Outdoorkliniken“ ins Leben gerufen. Dort praktiziert man mit den Gästen sogeanntes: „Shinrin Yoku“ übersetzt „forest bathing“ oder „Waldbaden“

Es freut mich persönlich immer wieder, wenn das ich selbst und auch die ganze Familie Traubel seit vielen Jahrzehnten praktiziert und vermittelt immer mehr von der Wissenschaft bestätigt wird.

 

Berührt werden

Die Natur hier im Allgäu lädt uns ein, in die Stille einzutauchen. Sie nährt uns. Sie belebt uns. Und sie bringt uns mit dem in Kontakt, was eigentlich zählt: Das pure Sein. Das Sein im gegenwärtigen Moment in tiefer Verbundenheit mit allem. Es gibt Momente, in denen ich selbst so tief berührt bin von der Schönheit des Berge, der Wälder und der Flüsse, dass ich sprachlos bin und mich mit allem zutiefst verbunden fühle. Zu sehen, dass hier Tausende von Tier- und Pflanzenarten, Pilzspezies, Flechten und Bakterienstämme leben und gedeihen und ihre Schönheit sich vor meinen Augen bedingungslos entfalten, geht mir immer wieder sehr nahe. Gleichzeitig wird mir in solchen Momenten auch immer wieder bewusst, wie gnadenlos wir eben diese wunderschöne Natur zerstören.

 

Stille erfahren

Besonders nährend empfand ich die Stille des Waldes. Dasitzen und der Stille zu lauschen, in sie einzutauchen, mit ihr zu verschmelzen, war der reinste Genuss. Immer wieder von Moment zu Moment. Unterbrochen wurden diese Momente nur von einem Schrei des Bussards, dem Summen einer Biene oder dem Knacken von Holz, weil sich gerade ein Tier seinen Weg bahnte durch das grüne Dickicht.

 

Therapie erleben

Übrigens hält die sogenannte Waldtherapie auch in Deutschland nach und nach Einzug. Hat man doch mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass bereits ein kurzer Spaziergang zwischen Fichten und Lärchen unser seelisches Wohlbefinden und auch unser Immunsystem stärkt. Somit wir das, was die Schulmedizin lange als „esoterischen Kram“ abgetan hat, in der Zwischenzeit mit harten Fakten belegt.

Erforscht wurde, dass bestimmte Ausdünstungen von Kiefern und Tannen die Produktion von Abwehrkräften unseres Immunsystems anregen und das Nervensystem beruhigen. Herausgefunden wurde auch, dass Waldluft unter anderem deshalb heilsam ist, weil sie „elektrisiert“ ist. Die Bäume ziehen bestimmte radioaktive Elemente aus dem Grundwasser nach oben. Diese zerfallen an der Luft und laden einzelne Luftteilchen negativ auf. Wie genau sie auf das menschliche System wirken, ist noch nicht erforscht worden. Bewiesen aber wurde, dass Menschen, die diese elektrisierte Luft einatmen über eine bessere Wundheilung verfügen und sogar glücklicher sind.

Dieses Ergebnis verwundet mich nicht. So gibt es im Wald zum Glück nämlich keine Werbeplakate die mir permanent einsuggerieren, was an Klamotten, Elektrozeug, Einrichtungsgegenständen, Parfüm, Wertanlagen, Superfood etc. mir noch alles fehlt, um mich mal für einen kurzen Augenblick glücklich zu fühlen. Dort stinkt es auch nicht nach Diesel und Autolärm gibt es dort auch nicht. Überhaupt weiß man mittlerweile, wie gut der Wald auch für unsere Psyche ist und für das Zusammenspiel von Körper und Geist. Kinder, die in Waldkindergärten ihre Zeit verbringen, verfügen über u.a. ein stabiles Immunsystem, ein gut ausgebildetes Nervensystem, sind beweglich, haben gutes Koordinationsvermögen. Sie sind mit ihren Sinnen verbunden, weil ihre Wahrnehmung im Wald geschult wird. Somit erleben sie nicht nur, wie vielfältig und sinn-voll die Welt ist, sondern sie beugen auch der digitalen Demenz vor, die – so der Wissenschaftler Ulrich Spitzer – jenen Kindern droht, die die Welt nur noch über ein Smartphone kennenlernen und glauben, dass eine Kuh lila ist.

Nutze die Kraft des Waldes. Verbinde dich mit ihr. Auch im Herbst und Winter ist die Natur berührend, wunderschön und heilsam. Sie wartet auf dich. Worauf wartest du noch?

 

 


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