• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

17.12.2017, Denise Jundt

Wir verbrachten wieder vier wunderschöne Tage im Hubertus. Die Schneeschuhtour mit Wolfgang war wie immer sehr interessant und führte durch eine verschneite und traumhafte Winterlandschaft. Wir kommen gerne wieder???? mehr erfahren

15.12.2017, Martin Fettinger

Sehr empfehlenswertes Hotel mit sehr freundlichem und kompetetem Personal. Hervorragende regionale Küche. Alles ist sehr sauber und gepflegt. mehr erfahren

11.12.2017, Schwarzwälder

Wir haben uns sehr wohlgefühlt und kommen sicherlich wieder . Unser Herr Hund schließt sich unserer Meinung an ,nachdem er am vorletzten Tag unsres Aufenthaltes von einer Ihrer Köchinnen mit Reis und Karotten versorgt wurde. mehr erfahren

Von der Raupe zum Schmetterling – Karl Traubel im Interview

Donnerstag - 8. April 2010 - Doris Iding - 1 Kommentar(e)

Verfasst von
Doris Iding


Jetzt wird's spannend! Karl Traubel im Interview zum bevorstehenden Umbau
Jetzt wird's spannend! Karl Traubel im Interview zum bevorstehenden Umbau

Was hat Sie motiviert, das Hotel Hubertus umzubauen?

Karl Traubel: Da ich hier lebe und arbeite, bekomme ich von den Gästen und Mitarbeitern immer ein unmittelbares Feedback darauf, was gut läuft – und wo es andererseits Verbesserungen braucht. Da es hier und da Defizite gibt, haben wir uns immer wieder gefragt: Wie können wir solche Defizite nachhaltig verändern und verbessern?

Wie reagieren die Gäste auf den Umbau?

Karl Traubel: Unsere Gäste lieben unser Haus so wie es derzeit ist sehr. Deshalb gibt es natürlich auch viele kritische Stimmen, was den Umbau betrifft. Sie finden dass derzeitige Hubertus wunderbar und familiär. Aber sie schauen hinter die Kulissen. Sie sehen nicht, dass unsere Küche nur 50 – 60 qm2 groß ist und an einem Sonntagabend 700 – 800 Essenseinheiten für das Candle-Light-Dinner rausgehen müssen. Sie freuen sich über die köstlich zubereitete Kulinarik, aber sind sich nicht bewusst, dass acht Leute in der Küche auf engem Raum daran gearbeitet haben. Solche Arbeitsbedingungen sind meines Erachtens nicht zumutbar.

Welche Vorteile hat der Umbau für den Gast?

Karl Traubel: Viele! Ein Beispiel: In der Hauptsaison müssen wir unsere Gäste dazu überreden, entweder um 18 Uhr oder um 20 Uhr zum Essen zu kommen. Die meisten Gäste akzeptieren diese Vorgabe, aber wir möchten unseren Gast nicht in seiner Entscheidungsfreiheit einschränken. Wir möchten, dass der Gast sich rundum wohlfühlt und dazu zählt natürlich, dass er spontan entscheiden kann, wann er zum Essen kommt. Durch die Erweiterung des Restaurantbereiches entsteht mehr Raum – und für den Gast mehr Freiheit. Unser Wunsch ist dabei natürlich auch, dass der Gast zu uns ins Hotel kommt und sagt: Wouh! Da habt ihr euch etwas Besonderes geschaffen.

Worin besteht die größte Herausforderung bei dem Umbau?

Karl Traubel: Ich kann es im Nachhinein gar nicht sagen, was genau die größte Herausforderung ist oder war. Alles in allem war es eine große Aufgabe, einen guten Architekten zu finden, der die Philosophie des Hauses mitträgt. Eine große Herausforderung war es aber auch, ein neues Konzept zu erstellen, bei dem wir uns gefragt haben: Wie wird sich das Hubertus nach dem Umbau auf dem Markt präsentieren. Womit werden wir unsere Gäste hinterher begeistern? Was wird die kulinarische Besonderheit auszeichnen? Wie werden die Zimmer sein? Wie können wir dem Gast von Heute das bitten, was morgen auf dem Markt gefragt wird?

Ist auch ein wenig Wehmut dabei? Schließlich war das Hubertus so wie es war, schon ein ganz besonderes Schmuckstück.

Karl Traubel: Ich komme mir fast vor wie Kolumbus, oder wie ein Bergsteiger, der ein vollkommen neues Gebiet erobert.  Für mich ist es ein Prozess von der Raupe zum Schmetterling. Dass zukünftige HUBERTUS Alpine Lodge & Spa wird den Geist und das Herz von früher haben, aber es wird ein neues Erscheinungsbild haben. Und darauf freuen wir uns sehr!


Eine Antwort zu “Von der Raupe zum Schmetterling – Karl Traubel im Interview”

  1. Lieber Karl, liebe Christa,
    wenn ich eueren Bericht so überfliege, meine ich meinen Mann zu hören. Sicher erinnert ihr euch, daß mein Mann letztes Jahr das Hotel in Esslingen baute, bzw. umbaute. Auch hier kamen ständig neue Hiobsbotschaften zutage. I

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