• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

20.09.2017, Wilhelm Gross-Weege

Wir waren schon mehrmals hier und sind jedesmal überrascht über dieses wunderschöne Hotel, den netten u. kompetenten Mitarbeitern und der Rundumversorgung. Absolut Top! mehr erfahren

20.09.2017, Peter und Elisabeth Pierchalla

Wir waren nun zum dritten Mal in diesem herrlichen Hotel und haben uns gleich wieder wohl und gut aufgehoben gefühlt: auf unserem Zimmer stand eine zusätzliche Leselampe - beim letzten Mal hatte ich das ungenügende Leselicht bemängelt- das Essen war sehr gut und der Service durchweg freundlich und aufmerksam. Besonders möchten wir uns für die fröhlich-herzliche und engagierte Betreuung durch Christa und Karl Traubel bedanken. Wir kommen gerne wieder. mehr erfahren

20.09.2017, Astrid Caracciolo

Es war wieder einmal der perfekte Kurzurlaub. Weg vom Alltag... ankommen.... und einfach nur geniessen. Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Hubertus-Team mehr erfahren

Kein Biohotel aber ökologisch angehaucht

Donnerstag - 19. September 2013 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Donnerstag abend ist Hausexkursion.

Es finden sich meist eine Gruppe neugieriger Gäste zusammen. Man will erfahren, über die Geschichte, Werdegang und unser täglich Tun und Handeln. Wer steht in der Küche, am Herd? Kann ich ihm vertrauen? Was und wo hat ihr Koch gelernt? Sein Werdegang? Wo kaufen sie ein? In Balderschwang gibt es doch nichts außer Kühe und Ziegen?

Spannend was unsere Gäste alles interessiert.

Fragen nach der wievielten Generation, – ab wann ist man in Balderschwang ein Balderschwanger? – die Mitarbeiter wo wohnen die eigentlich?  – gibt es hier eigentliche eine Schule?, usw.

Auf unserer Exkursion gehen wir in die alte Stube, die wenn sie reden könnte, Bände füllen würde. Die Erkundigung weiter durch die alte Küche zur neuen. Meistens gibt es ein Schmankerl zum probieren. Hier die Nachfrage nach Rezepten, nach Kochschule und, Wieso seid ihr nicht Mitglied bei den Biohotels? Dies hat einen ganz einfachen Grund. Vieler unserer Erzeuger, Älplar, Sennen, Bauernhöfe sind nicht „Bio“ zertifiziert. Oftmals zu klein um sich ein solcher Aufgabe zu stellen und zu kostenintensiv. Wir kennen die Betriebe, den Bauern persönlich und sind von der Ehrlichkeit derer überzeugt. Der Alpbutter, täglich frisch, da sehe ich voher der kommt, bei einem Biohändler nicht immer.

In meiner Jugend hatten wir am Haus einen Schweinestall, es wurde alles verwertet, so auch die Speisenreste. Die Gesetzgebung zwang uns dazu dies einzustellen. Jedoch heuer im Frühjahr die packte uns der Ansporn, wir erinnerten uns daran, was es bedeutet ein Tier selbst aufzuziehen und in die Augen zu schauen. Die Wertigkeit in die  Kreatur und die Achtung dafür wächst. Daher erwarben wir 15 Schwäbisch Hällische Schweine. Quicklebendig erlebten diese einen traumhaften Bergsommer, bei Freilandhaltung, feinstem Biofutter und Molke, welche bei der Bergkäseerzeugung anfällt. Erzeugt, gepflegt, gehegt und verarbeitet nach den Richtlinien von Slow Food!

Wissen, was man isst!

„Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben.“

Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food

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