• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

22.03.2017, Peter Kern

Wir fühlten uns wie zuhause - und dazu umsorgt und verwöhnt von guten Freunden mehr erfahren

21.03.2017, Karl Traubel

Liebe Oldenburger, WOW - vielen Dank für Ihren tollen Kommentar, herzliche Dank an Ihre Freunde die Ihnen unser Haus empfohlen haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Liebe Grüsse aus dem Allgäu Karl Traubel mehr erfahren

20.03.2017, Andrea und Marten Schlender

Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. Hallo liebes Hubertus Team, auf Empfehlung eines guten Freundes sind wir aus Oldenburg zu Ihnen angereist und haben 5 wundervolle Tage bei Ihnen genossen. Die Atmosphäre des Hotels, das Essen, die angebotenen Aktivitätsprogramme (Schneeschuhwandern, Langlauf, etc.) und der Wellnessbereich waren hervorragend, wir haben alles gerne wahrgenommen. Die Inhaberfamilie ist bodenständig und freundlich kommunikativ – wir haben uns sofort heimisch gefühlt. Wir werden noch oftmals die 9 Stunden Autofahrt auf uns nehmen und diesen Ort der absoluten Erholung genießen. Sie machen mit Ihren vielen kleinen Aufmerksamkeiten alles richtig, Nochmals vielen Dank!!! Die Oldenburger (Andrea und Marten Schlender) mehr erfahren

Kein Biohotel aber ökologisch angehaucht

Donnerstag - 19. September 2013 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


Donnerstag abend ist Hausexkursion.

Es finden sich meist eine Gruppe neugieriger Gäste zusammen. Man will erfahren, über die Geschichte, Werdegang und unser täglich Tun und Handeln. Wer steht in der Küche, am Herd? Kann ich ihm vertrauen? Was und wo hat ihr Koch gelernt? Sein Werdegang? Wo kaufen sie ein? In Balderschwang gibt es doch nichts außer Kühe und Ziegen?

Spannend was unsere Gäste alles interessiert.

Fragen nach der wievielten Generation, – ab wann ist man in Balderschwang ein Balderschwanger? – die Mitarbeiter wo wohnen die eigentlich?  – gibt es hier eigentliche eine Schule?, usw.

Auf unserer Exkursion gehen wir in die alte Stube, die wenn sie reden könnte, Bände füllen würde. Die Erkundigung weiter durch die alte Küche zur neuen. Meistens gibt es ein Schmankerl zum probieren. Hier die Nachfrage nach Rezepten, nach Kochschule und, Wieso seid ihr nicht Mitglied bei den Biohotels? Dies hat einen ganz einfachen Grund. Vieler unserer Erzeuger, Älplar, Sennen, Bauernhöfe sind nicht „Bio“ zertifiziert. Oftmals zu klein um sich ein solcher Aufgabe zu stellen und zu kostenintensiv. Wir kennen die Betriebe, den Bauern persönlich und sind von der Ehrlichkeit derer überzeugt. Der Alpbutter, täglich frisch, da sehe ich voher der kommt, bei einem Biohändler nicht immer.

In meiner Jugend hatten wir am Haus einen Schweinestall, es wurde alles verwertet, so auch die Speisenreste. Die Gesetzgebung zwang uns dazu dies einzustellen. Jedoch heuer im Frühjahr die packte uns der Ansporn, wir erinnerten uns daran, was es bedeutet ein Tier selbst aufzuziehen und in die Augen zu schauen. Die Wertigkeit in die  Kreatur und die Achtung dafür wächst. Daher erwarben wir 15 Schwäbisch Hällische Schweine. Quicklebendig erlebten diese einen traumhaften Bergsommer, bei Freilandhaltung, feinstem Biofutter und Molke, welche bei der Bergkäseerzeugung anfällt. Erzeugt, gepflegt, gehegt und verarbeitet nach den Richtlinien von Slow Food!

Wissen, was man isst!

„Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben.“

Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food

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