• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

28.05.2017, Meike Martinez

Das Hubertus war ein Glücksgriff für mich. Hier kann man so wunderbar entspannten ! Der Wohlfühl-und Relaxmodus beginnt, wenn man die Berge sieht und das Hotel betritt. Soviel Herzlichkeit, das wundervolle Ambiente egal wohin man schaut, das tolle Essen, die sehr freundlichen Mitarbeiter, das alles zusammen lässt mich immer wieder kommen. Die AUSZEIT für 2018 ist schon fast gebucht! mehr erfahren

28.05.2017, Claudia Kreuter

Das Hubertus ist eine Wohlfühl-Oase auf 1044 Meter. Wir war das erste Mal hier und es hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Vielen Dank für die einzigartige Gastfreundschaft an Familie Traubl und Team - wir kommen wieder und werden Sie auf jeden Fall weiterempfehlen! mehr erfahren

26.05.2017, Ursula Weller

Ankommen, abschalten, den Alltag hinter sich lassen, das gelingt im Hubertus zu 100% . Bei unserem 3. Aufenthalt konnten wir 4 Freundinnen wieder neue Energie tanken beim Aktivprogramm, im Spa, und sehr gutem Essen, in Ihrem wunderschönen Hotel. Ausgiebige Wanderungen rundeten unseren Aufenthalt ab.Hier bewahrheitet sich der Leitsatz, LUST auf LEBEN, wir werden bestimmt wiederkommen. mehr erfahren

Erlebnis Vasaloppet 2014

Mittwoch - 12. März 2014 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


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Heja – Heja „Nordischer  Anfeuerungsruf beim Langlaufen“

Wasalauf aus Wikipedia: Der Vasaloppet ist eine der größten Skilangläufe der Welt und ein Lauf der Worldloppet-Serie. Der Hauptlauf wird jedes Jahr am ersten Wochenende im März zwischen den Orten Sälen und Mora   in der schwedischen Landschaft Dalarna auf dem Vasa über 90 km in klassischer Technik ausgetragen. Das Rennen wird seit 1922 veranstaltet.

Das Motto des Laufes „In der Spur der Väter – für die Siege der Zukunft.“ (I fäders spår – för framtids segrar.) befindet sich auf einem Banner über der Ziellinie.

War eine schöne Zeit – unterwegs mit drei langlaufbegeisterten Spezl (bayr. für Freund/Bekannter). Eine Woche untergebrachte in einer Hütte auf einem Campingplatz in der Nähe von Mora/Schweden.

Haupttag: Ablauf Sonntag morgen: 3 Uhr Aufstehen, Frühstück ohne Hunger, in einer überhitzten Hütte weil dr oi Spezl, a verfrorener Hund isch (Frostbeule ist er). Autofahrt nach Mora, danach  2 Stunden Busfahrt zum Start nach Sälen. Ankunft gegen 7 Uhr. Adrenalin ist in der Luft, Suche nach Block 8, bei meinem ersten Start 2001 war’s noch Block 3. Man(n) wird halt älter (und langsamer).

Knapp 16.000 sind agreist vo überall her. (aus aller Herren Länder Winkel)

Kurz vor Acht, die hinteren Startblöcke werden geöffnet, der Druck, wächst auch noch von „hinten“. Auf einmal gehts los, blos niemand bewegt sich, da Stau ist, denn nach ca. 2 Km gehts einen Buckel nauf (Berg hoch) etwa 2 km lang, es wird eng, wieder Stau, gschumpfen wird von Sächsisch, russisch bis schwedisch. (au a bar allgäur Fetza)

Die Befürchtung vom Vortag nicht richtig gewachst zum haben, bewahrheitet sich, es stollt, bergauf isch es egal, bloß bergab oder in der emne (Ebene) hat der Spaß a Loch (es wird freudlos). Man (Frau und Mann) stehen am Rand kratzen sich das Zeug vom Ski, wachsen nach oder um.

Für Wachsenthusiasten: Tal Plus 2, eher Regen, oben etwa  Minus 1 und Schneefall.= minder goats it. (Keine idealen Bedingungen)

Laß dr Zit (Nimms gemütlich) war mein innerer Motivator, es hilft als nix, da musch durr. (Durchalten ist die Parole). Überhaupt der innere Dialog ist bemerkenswert, jetzt hast a neuntl, hetzt a Achtl, a sibtl, d’hälft, auf der Höhe vom Evertsberg, und dann goats bergab, wenn blos der Ski laufa dät. Ebba (etwa) alle 10-15 Kilometer geht’s dia sensationelle Blåbärssoppa – die berühmte schwedische Blaubeersuppe, Bouillon, Iso oder Wasser, S’WC ist sehenswert, manchmal blank, gemütlich wia a Donnerbalken; als Toilettenpapier dient a Stöckle von am Boscha, welches dem Nutzer mit Sicherheit einen Wolf offenbart.

Verruckt isch was dia Lit unterwegs als flacka länt, (es liegt alles möglich auf der Piste), Trinkflaschen alle Marken, Stirnband und Mützen jede Grösse, Stöcke mit Bruchstellen, an allen Längen (insgesamt laut unserer Hochrechnung, ca. 1.200) Bindungsteile komplett oder teilweise, Wimmerl (Bauchgurt) und vieles mehr. Auch sieht man vereinzelt rötlich-violette verfärbte Stellen am Rand und auf der Piste, wahrscheinlich hat der eine oder andere die gute Blåbärssoppa nicht vertragen. Die Loipe war in einem äußerst miserablen Zustand, dies soll kein Jammer sing, denn die Verantwortlichen taten ihr Bestes, aufgrund der geringen Schneelage, war stellenweise eine Präparierung schier unmöglich, die Strecke führt über/an Seen, Moorgebiete, vorbei, die milde Witterung tat ihr übriges, anscheinend wurde stellenweise der Schnee per Hubschrauber reingeflogen um kritische Stellen zu überbrücken. Überhaupt ist die Begeisterung und der Enthusiasmus überwältigend, mit welchem die 3.000 Freiwilligen alles tun um dieses weltgrösste Skievent zu dem werden zu lassen, was es ist.

Die letzten Loipenkilometer waren beleuchtet mit Öllampen. Im Ziel nach 9:56 zufrieden, glücklich und fertig. Das Heja-Heja, die Anfeuerungsrufe der begeisterten Zuschauer begleitet einen vom Start bis zum Ziel.

Bedanken möchte ich mich in diesem Sinne bei meinen mitreisenden Freunden, Dicky, Hans und Thomas, Erdinger Alkoholfrei, unserer Metzgerei Baur, deren flüssige und kulinarische Schmankerl den Aufenthalt von Anfang bis zum Ende abrundeten. Außerdem hat meine Heimat und der Schneereichtum von Balderschwang dazu beigetragen so oft wie nur möglich auf eine perfekt gespurte Loipe  zu gehen um die notwendige Kondition für solche eine Leistung zu schaffen.

Ebenfalls gilt der Dank meiner Familie und unseren Mitarbeitern vom Wellnesshotel Hubertus in Balderschwang die mehr die Ruhe und den Freiraum gaben die Tage zu geniessen.


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