• Blog HUBERTUS Alpin Lodge & Spa

    Kaum Hotel. Eher Zuhause.

20.09.2017, Wilhelm Gross-Weege

Wir waren schon mehrmals hier und sind jedesmal überrascht über dieses wunderschöne Hotel, den netten u. kompetenten Mitarbeitern und der Rundumversorgung. Absolut Top! mehr erfahren

20.09.2017, Peter und Elisabeth Pierchalla

Wir waren nun zum dritten Mal in diesem herrlichen Hotel und haben uns gleich wieder wohl und gut aufgehoben gefühlt: auf unserem Zimmer stand eine zusätzliche Leselampe - beim letzten Mal hatte ich das ungenügende Leselicht bemängelt- das Essen war sehr gut und der Service durchweg freundlich und aufmerksam. Besonders möchten wir uns für die fröhlich-herzliche und engagierte Betreuung durch Christa und Karl Traubel bedanken. Wir kommen gerne wieder. mehr erfahren

20.09.2017, Astrid Caracciolo

Es war wieder einmal der perfekte Kurzurlaub. Weg vom Alltag... ankommen.... und einfach nur geniessen. Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Hubertus-Team mehr erfahren

Das war „Fünf vor zwölf“

Sonntag - 20. März 2016 - Karl Traubel - 0 Kommentar(e)

Verfasst von
Karl Traubel


… war die Aussage meines Arztes als er mir das Untersuchungsergebnis mitteilte. Und dies ein Tag vor unserem Abflug nach Schweden. Es stand zum 4. Male meine Teilnahme zum Wasalauf an.

Vasaloppet
Vasaloppet

Der Wasalauf (schwedisch Vasaloppet) ist eine der größten Skilanglaufveranstaltungen der Welt und ein Lauf der Worldloppet-Serie. Der Hauptlauf wird jedes Jahr am ersten Wochenende im März zwischen den Orten Sälen und Mora in der schwedischen Landschaft Dalarna auf dem Vasaloppsleden über 90 km in klassischer Technik ausgetragen. Das Rennen wird seit 1922 veranstaltet.
(aus Wikipedia)

Mit dieser Erleichterung und vielen Bierdosen im Gepäck,  ging es gemeinsam mit meinem Bruder Walter, Freund Dicki der Moorhüttenwirt, dem Hösle Thomas, ein Ostallgäuer Urtyp sowie Erwin, Skilehrer und Langlaufausbilder im Lehrteam nach Stockholm. Dort dann komfortabel in einem geräumigen Bus eines deutschen Automobilherstellers aus dem Schwabenländle nach Mora.

Hier bezogen wir in den schwedischen Wäldern wieder unsere gemütliche Hütte.
Dicki, Kollege, Schulfreund und Küchenchef hatte Wochen vorher schon den Speiseplan geschrieben, denn die Kulinarik darf bei solch einer Woche nicht leiden. Das Menü hätte der Hubertuskulinarik stand gehalten. Dass Dicki dann auch noch kein einzgies Mal im Skat verloren hat, kompensiert seine kulinarische Leistung.
Überhaupt war diese Woche wieder ein Highlight. Zwar hatten war Nebel, leichten Schneefall, jedoch einen schnellen Schnee=Ski.

Wie im vergangenen Jahr liefen war am Freitag vorher noch die Staffel. Erwin und Thomas haben die Ski präpariert, dies war mein Verhängnis. Ich hatte als 2. Läufer auf der 23 Kilometer Strecke von Mangsbodorna nach Evertsberg einen zu glatten Ski. Meine Herausforderung; jedoch Thomas lieferte die Info weiter an den Rest unseres Teams uns so konnten diese noch die Ski wechseln und wir mit einem äußerst passablen Ergebnis abschliessen.

Dario Colognia
Dario Colognia

Während meiner Wartephase als 2. Läufer, sah ich ein Kamerateam des schwedischen Fernsehens wie sie Dario Colognia interviewten. Mit Sicherheit einer der weltbesten Langläufer (und ab und an Gast bei uns im Hubertus) Kurz konnte ich mit ihm plaudern, er war unterwegs um die Strecke zu besichtigen und sagte er komme wieder mal zu uns nach Balderschwang. Hinter 4 Norwegern erreichte Dario als 5. in einer Zeit von 4:08:02 das Ziel.

Ich erreichte mit einer Laufzeit von 9 Stunden und 40 Minuten glücklich das Ziel.
(Bin auch mehr als doppelt so alt wie er!)

 

Nach dem Lauf fragten uns zwei schwedische Blondinen ob wir wüssten, daß:

„Wasaläufer ein schlechtes Gedächntnis hätten?“

Wir verneinten, dann kam ihre Erklärung. Zum Ende hin und auch nach dem Zieleinlauf fragt man sich immer wieder, wieso mache ich das? Wieso tue ich mir das an – und man schwört sich: „Das war das letzte Mal!“ Jedoch einen Tag später wird in fast allen Fällen diese Aussage revidiert und man trägt sich mit dem Gedanken:

„Warum nicht wieder …?“

Hier möchte ich noch einen riesen Dank aussprechen an unser Spa-Team, welche mir den Hinweis gaben, und meine Haut untersuchen zu lassen, und für die Unterstützung unserer Therapeuten, daß meine lädierte Schulter ohne Komplikationen dieser Belastung stand hielt. Den im Spätherbst hatte im mir noch einen zweifachen Bänderriß beim Bergsteigen zugezogen. Ebenfalss gebührt ein riesen Dank unserem Balderschwanger Langlaufloipen-Präparator Gernot, welcher bei uns direkt vor der Haustüre tagtäglich über 60 Kilometer Loipe hegt und pflegt. Auf meinen Langlaufexkursionen habe ich selten solche perfekte Verhältnisse angetroffen, wie bei uns im Heimatdorf Balderschwang.

„Das Gute ist so nah…“


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