Bregenzer Festspiele: AIDA
25. Juli 2009


Am Montag, den 20. Juli durften wir bei traumhaften Wetter der Generalprobe der Bregenzer Festpiele beiwohnen. Es war phantastisch, was dort wieder auf die Bühne gestellt wurde. Eine zerbrochene, blaue Freiheitsstatue, verziert mit rund tausend kupferfarbenen Sternen, drei Baukräne und sehr viel Spiel im Wasser – so sieht auf den ersten Blick die diesjährige Seebühnen-Produktion der Bregenzer Festspiele, Giuseppe Verdis “Aida” aus.
Die Vorverkaufsstellen melden einen neuen Rekord – allein in der vergangenen Woche wurden rund 8.000 “Aida”-Karten verkauft, und heute früh war die Homepage der Bregenzer Festspiele wegen des großen Ansturms der Internetnutzer für 30 Minuten nicht erreichbar. Die gute Nachricht: Von den insgesamt 192.000 aufgelegten Tickets sind noch 25.000 zu haben. Also wenn Sie Interesse haben, wir besorgen Ihnen die Karten und erledigen alles andere. Eben ein unvergessliches Ereignis.
Mehr Info: http://www.bregenzerfestspiele.com



Diese Inszenierung ist bis jetzt das Schlimmste, was ich gesehen habe. Habe durchaus nichts gegen moderne Inszenierungen, aber diese “Schauoper” hat absolut nichts mehr mit dem Original gemeinsam.
Dieses Spektakel ist eine brutale Verhöhnung ud gleichzeitig eine absolute Lächerlichkeit. Arme Aida, wie weit haben sie es mit dir gebracht. Dabei wird für dieses “Event” die Musik von Verdi
schlichtweg geklaut- um Publikum anzulocken ? Warum wurde für dieses Brimborium nicht eigens eine
Musik komponiert, oder besser gesagt eine Geräuschkulisse mit beispielsweise Waschbrett und Staubsauger produziert ? Das wäre doch der durchschlagende Erfolg gwewsen ! Armer Verdi -
du wurdest hier völlig mißbraucht. Schnell schnell vergessen !